Stufenplan

16.4.2020

Der Famab hat sich im Namen der Messe- und Eventbranche und damit stellvertretend für hunderttausende Arbeitsplätze und mehr als 70 Mrd. Euro Umsatz in einem offenen Brief an die politischen Entscheidungsträger Deutschland gewandt. Im Fokus stehen drei zentrale Forderungen: ein Stufenplan zum Re-Start, eine differenzierte Betrachtung von Veranstaltungen und Entscheidungshilfen für Behörden.

Ich möchte daraus zitieren:

• Zum Stufenplan: „Wir alle haben die Hoffnung, dass das öffentliche Leben in Deutschland demnächst nach einem Stufenplan wieder ‚hochgefahren‘ wird. Aus diesem Plan muss für unsere Kunden und uns zumindest ableitbar sein, wann welche Beschränkungen zurückgenommen werden könnten.“

• Zur differenzierten Betrachtung von „Veranstaltungen“: Wie wir bereits ausgeführt haben, ist die reine Anzahl an Menschen kein geeigneter Maßstab für Genehmigungen. Stattdessen müssen unterschiedliche Veranstaltungen auch unterschiedlich beurteilt und behandelt werden.“

• Zu den „Entscheidungshilfen für die Behörden“: Es deutet sich bereits an, dass die zuständigen lokalen Behörden, unabhängig von Allgemeinverfügungen, sehr restriktiv mit den notwendigen Genehmigungen umgehen werden. Dies ist zwar einerseits verständlich, würde aber weiterhin zu einem faktischen Verbot von Veranstaltungen führen. Wir glauben daher, dass – möglicherweise auf Basis unserer Handlungsempfehlungen – ein allgemein gültiger und allen Zuständigen bekannter, dezidierter Kriterienkatalog als Guide Line erarbeitet und eingeführt werden muss.“

Bleibt zu hoffen, dass der Brief sein Ziel erreicht. Viele Unternehmen der Veranstaltungsbranche werden den Lockdown nicht lange durchhalten können.

Bleiben Sie gesund

Ihr Peter Blach

P.S.: In der Ausgabe 8-2020 vom BlachReport setzen wir die Veröffentlichung unserer Corona Tagebücher fort.

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