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Renaissance für Incentives?

23.8.2018

 

Totgesagte leben länger – so oder ähnlich könnte man die Entwicklung im Bereich der Incentives beschreiben. Oder gleich von einer Renaissance sprechen, denn Incentivierungen sind wieder angesagt beziehungsweise „Mittel zum Zweck“ zur Motivationssteigerung bei Mitarbeitern und Kunden. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Die einst stark rückläufige Entwicklung bei den Incentives haben sowohl die Anbieter als auch die Auftraggeber ausgelöst – bewusst oder unbewusst. Die „Begünstigten“ standen als Neutrum dazwischen und haben die Entwicklung eigentlich nicht verstanden. Incentives als „Belohnungsmaßnahme“ für die Erreichung definierter Ziele oder die Premiumplatzierung in einem Wettbewerb waren und sind beliebt – insbesondere deshalb, weil die Incentivierungen oft mit Erlebnissen verknüpft waren, die auch mit Geld nicht für jedermann zugänglich waren.

Diese „Erlebnisse“ hatten aber durchaus unterschiedliche Qualitäten – daraus resultierend, dass bei vielen Anbietern Standardangebote aus der Schublade üblich und gängig waren. Vielleicht gab es auch so etwas wie einen „Alterungsprozess“ bei den Incentive-Anbietern und -agenturen. Die ältere Generation bestimmte den Markt, die jungen Wilden hatten vielleicht gute Ideen, aber nichts zu sagen. Möglicherweise war der Markt auch noch nicht reif für moderne Incentives oder disruptive Ideen, die dazu führen könnten.

Unterstützung bekam dieser Trend durch den Compliance-Wahn in den Unternehmen – oft genug ausgelöst und unterstützt durch Neidfaktoren und die Forderung nach Gleichmacherei. Selbst objektiv vorhandene Unterschiede bei den Mitarbeitern der Unternehmen durften nicht mehr berücksichtigt beziehungsweise Leistung und Engagement nicht mehr belohnt werden. Das kann man jetzt philosophisch, soziologisch oder politisch betrachten und diskutieren, aber wir erbringen deswegen nicht alle die gleichen Leistungen. Können wir auch nicht. Soll man deswegen auf Motivation und Belohnung verzichten? Wohl kaum.

Auslöser für die Negativentwicklung im Bereich der Incentives gab es genug. Nach einer Phase der Prüfung von Möglichkeiten, Kosten und Nutzen sowohl bei den Anbietern als auch den Auftraggebern sollten die Signale für Incentives jetzt aber wieder auf „go“ gestellt werden. Es ist und bleibt ein gutes Tool – wenn die Kreation stimmt.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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