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Kuffler stellt Catering-Sparte unter Leitung von Benjamin Neelen neu auf

18.5.2018

Benjamin Neelen (Foto: BlachReport)

 

Stephan und Sebastian Kuffler, geschäftsführende Inhaber der gleichnamigen Gastronomie- Gruppe, haben ihre Catering-Sparte neu aufgestellt und die Geschäftsleitung von Kuffler Catering in die Verantwortung von Benjamin Neelen gegeben. Wir haben mit Benjamin Neelen über Ideen, Ziele und Erwartungen gesprochen.

 

Benjamin Neelen, gelernter Hotelkaufmann, studierte BWL in München (FOM) und lernte das Event-Catering-Business bei Käfer kennen. Von dort wechselte er als Bereichsleiter Event/Vertriebsleiter Deutschland zu Sarah Wiener und später zu Kofler & Kompanie. Hier war der gebürtige Schleswig-Holsteiner in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Unit Manager und Mitglied der Geschäftsleitung. Anschließend baute Neelen Festmeister Catering in München auf und sucht nun neue Herausforderungen bei Kuffler Catering.

 

BlachReport: Herr Neelen, was reizt Sie an der neuen Aufgabe bei Kuffler Catering?

Benjamin Neelen: In der Kuffler Gruppe sind wir als Kuffler Catering in ein starkes gastronomisches Netzwerk mit langer Tradition und viel Erfahrung eingebettet. Ich bin sicher, dass wir uns mit den Kollegen im Rhein-Main-Gebiet, mit Jochem Joosten und Philipp Guitton in Wiesbaden und Fabienne Rziha in Frankfurt, wunderbar ergänzen und gemeinsam die neue Strategie mit kulinarischem Leben füllen.

 

BlachReport: Kuffler hat die Catering-Sparte neu strukturiert. Was hat sich denn verändert?

Benjamin Neelen: Man kann es ganz kurz zusammenfassen: eigentlich alles. Um das zu erklären, muss ich ein wenig ausholen. Kuffler ist ein erfolgreiches gastronomisches Unternehmen, das mit rund 30 Betrieben zu den größten in Deutschland zählt. Zugehörig sind beispielsweise das Spatenhaus oder das Seehaus in München. Roland Kuffler, unser Gründer, hat sich aber nicht auf München beschränkt, sondern ist mit seinem Freund und Geschäftspartner Gerd Käfer auch in Hessen tätig gewesen. 28 Jahre bestand die Kooperation zwischen Kuffler und Käfer in der Frankfurter Oper und im Kurhaus Wiesbaden. Sowohl in Bayern als auch in Hessen zählte das Catering für Corporate Events nicht zum Kerngeschäft. Stärker war der Privatkundenbereich, wo es zahlreiche erstklassige Referenzen gibt. Erst jetzt mit der Umstrukturierung wird das Segment Corporate Events strategisch ausgebaut.

 

BlachReport: Bleibt die Kooperation zwischen Kuffler und Käfer bestehen?

Benjamin Neelen: Das ist entflechtet. Die bisherigen Unternehmungen in Frankfurt, München und Wiesbaden werden durch unseren neuen, einheitlichen Markenauftritt als Kuffler Catering noch enger zusammenarbeiten, um so den Weg zur weiteren Expansion und der gemeinsamen deutschlandweiten Vermarktung zu bereiten. Den ersten Schritt sind wir ja schon gegangen und konnten das Catering für das gerade eröffnete RheinMain CongressCenter in Wiesbaden übernehmen. Das RMCC eröffnete am 13. April 2018, bietet Kapazitäten bis 12.500 Gäste in 45 Veranstaltungsräumen und somit ideale Voraussetzungen für Events, Kongresse und Messen. Für uns ist das eine tolle Herausforderung, die wir gern annehmen. Für das Catering haben wir ein neues Team unter Leitung von Philipp Guitton gebildet.

 

BlachReport: Gibt es weitere Locations, in denen Kuffler Catering exklusiver Partner ist?

Benjamin Neelen: Wir haben mit verschiedenen Locations exklusive Partnerschaften, zum Beispiel mit der Oper Frankfurt, Dinzler am Irschenberg an der A8 südlich von München oder auch dem Jagdschloss Platte und dem Kurhaus in Wiesbaden. Dazu kommen natürlich unsere eigenen Betriebe. Dabei soll es nicht bleiben. Auch diesen Bereich wollen wir ausbauen.

 

BlachReport: Wer wird Sie dabei unterstützen?

Benjamin Neelen: Wir sind bei Kuffler Catering mit einem sehr kompetenten Team gestartet, darunter Anthony Brüggen als Leiter Operations, Andreas Krüger als Küchenchef und Veronika Utz als Projektleiterin. Die Vertriebsleitung hat Richard Schmitz übernommen, der mit mir gemeinsam von Festmeister kam und seine Ausbildung ebenfalls bei Käfer gemacht hat. Auch mit Philipp Guitton haben wir bereits bei Käfer zusammengearbeitet. Richard Schmitz ist in Frankfurt beheimatet, was für unsere Pläne mit der Fokussierung auf drei Standorte sehr gut passt.

 

BlachReport: Wie sind die drei Standorte strukturiert? Und soll es dabei bleiben?

Benjamin Neelen: Die drei Standorte haben eine regionale Ausrichtung. Wir wollen hier das Eventcatering sinnvoll entwickeln und zunächst mal ankommen. Die Niederlassung München betreut auch das Deutschlandgeschäft, während wir von Wiesbaden aus im Rheingau tätig sind. Nach dem erfolgreichen Roll-out werden wir dann über die deutschlandweite Expansion nachdenken. Ich glaube, wir bringen sehr gute Möglichkeiten mit. Kuffler bietet dafür optimale Voraussetzungen, zum Beispiel mit einem großen Personalpool. Wir arbeiten mit einem hohen Anteil eigener Köche und Servicekräfte, die dazu gut geschult sind. Das gibt es in dieser Branche nicht so oft.

 

BlachReport: Wo erfolgt die Produktion?

Benjamin Neelen: Wir produzieren zentral in München, wo 2013 in Riem eine neue Produktionsstätte mit modernen Büros auf einer Fläche von 2.500 Quadratmetern entstand. Das bot sich an, weil wir auch Servicepartner der Messe München sind und diese Lage viele logistische Vorteile bietet, um nicht nur die großen Veranstaltungen, sondern auch kleinere Events, Kongresse und Messestände zu betreuen.

 

BlachReport: Haben Sie eigenes Equipment für die Catering-Ausstattung?

Benjamin Neelen: Wenig. Wir arbeiten dafür mit verschiedenen Lieferanten zusammen. Preferred Partner in München ist Party Rent, ebenso im RMCC in Wiesbaden.

 

BlachReport: Kuffler Catering ist zum Jahresbeginn neu gestartet. Welche Ziele haben Sie sich für das erste Jahr gesetzt?

Benjamin Neelen: Wir wollen eine solide Basis schaffen, mit der wir logistisch und strukturell in der Lage sind, die nächsten Expansionsschritte zu gehen.

 

BlachReport: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

 

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