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Metro Markenpavillon mit Erlebniswelt

18.10.2017

Drei Wochen lang empfing der Großhandels- und Lebensmittelspezialist Metro die Öffentlichkeit sowie Kunden und Partner im Rahmen des düsseldorf festival! im eigenen Pavillon „Metro unboxed“. Das düsseldorf festival! Präsentiert jedes Jahr im September eine weltumspannende Entdeckungsreise, bei der Zirkus, Performance, Tanz und Musik im Theaterzelt auf dem Burgplatz im Mittelpunkt stehen. Neben internationalen Produktionen gibt es Raum für Außergewöhnliches und Raritäten quer durch die Stadt, in Kirchen und anderen architektonischen Heiligtümern. Dabei kommen auch die Freunde der klassischen Musik auf Ihre Kosten, Akzente werden sowohl im Bereich der Alten als auch der Neuen Musik gesetzt. Glanzlichter sind in den Segmenten Global Pop, Jazz und Kabarett zu erwarten – und schließlich wird regionalen Talenten und lokalen Phänomenen traditionsgerecht ein Podium geboten.

Die Metro nutzt das düsseldorf festival! zur Darstellung und Präsentation und stellte sich nach dem Börsengang im Juli durch den Pavillon als „nahbarer Konzern“ der Öffentlichkeit vor. Das Schweizer Unternehmen Nüssli plante und realisierte den nachhaltig konzipierten Markenpavillon und installierte eine Erlebniswelt inklusive Aussichtsturm im Zentrum Düsseldorfs. Basis für die bauliche Umsetzung des Ausstellungspavillons war der Entwurf von Milla & Partner aus Stuttgart.

25 Metro Länder waren mit einem Stand im Pavillon vertreten. Dazu zählten unter anderem China, Indien, Japan, Kasachstan, Moldawien, Pakistan, Rumänien, Russland, Serbien, Ukraine und Ungarn. Alle beteiligten Länder der „Metro unboxed“ Ausstellung schickten Mitarbeiter nach Düsseldorf, die ganz persönlich ihre Arbeit vorstellten. Jedes Land gab so einen kleinen individuellen Einblick in Land und Leute – zum Sehen, Hören, Riechen, Anfassen.

Die vom Milla & Partner Innovationslabor entwickelten „Metroboards“ verbanden analoges und digitales Erleben: Aufgeschlagen und gehalten wie ein herkömmliches Buch, konnten sich Besucher mit den Metroboards durch Filme und Bilder navigieren. Das passierte rein intuitiv und zeigte, wie in der Welt der „neuen“ Metro die digitale Innovation auf den Menschen orientiert ist – und nicht umgekehrt. Bilder, Filme oder interaktive Informationen erschienen wie von selbst – als Projektion auf dem Board. So wurden auch komplexe Themen wie transparente Lieferketten, Müllvermeidung oder das nachhaltige Energiemanagement der Metro Märkte transparent und verständlich. Zudem konnten die Besucher mit VR-Brillen auf eine virtuelle 360° Reise durch einen Real-Markt gehen.

Wesentliches Gestaltungselement im neuen Erscheinungsbild der Metro ist die „Metro-One“. Diese bildete auch ein zentrales Gestaltungselement des Pavillons, das immer wieder auftaucht: In Form des aufklappbaren Metroboards an den digitalen Stationen oder als Aussichtsturm vor dem Pavillon. Im Mittelpunkt des Pavillons verband es als bespielbare Rückwand der Bühne beide Ebenen und schaffte den Hintergrund für die Live-Formate.

Das Nüssli Projektteam setzte den zweigeschossigen Bau mit Ausstellung sowie den Aussichtsturm „Metro-One“ in Form des Metro-Logos in wenigen Monaten um. Dabei galt es, die unterschiedlichen Ausstellungsmöbel, Kücheninstallationen, Grafiken sowie Trennwände zwischen den Stationen gemäß Kundenwunsch zu realisieren.

„Damit wir einen Pavillon mit 2000 Quadratmetern Fläche und anspruchsvollem Innenausbau in kurzer Zeit realisieren konnten, war die Erfüllung verschiedene Voraussetzungen erforderlich“, sagt Otto Schweitzer, Projektleiter von Nüssli. „Wichtig war die reibungslose Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten sowie ein Netzwerk aus verlässlichen Partnern. Die Schnittstellen mussten exakt definiert sein und die Prozesse störungsfrei und effizient verlaufen. Allerdings hatten wir den grundlegenden Vorteil, sämtliche Bauleistungen aus einer Hand liefern zu können; also sowohl den Stahlbau mit Systemelementen für den Bau des Pavillons wie auch den gesamten Ausstellungsbau. Dabei stimmten wir uns laufend intern ab. Noch während der Planung begannen wir bereits mit der Herstellung der modularen Bauelemente in unserer eigenen Produktion. Der Informationsaustausch erfolgte auf kurzen Wegen, die Abläufe waren eingespielt. Damit konnten wir sehr viel Zeit einsparen, die ansonsten für Abstimmungen zwischen verschiedenen Gewerken erforderlich sind, und dem Kunden viel Flexibilität bieten.“

Die Erlebnis-Ausstellung „Metro unboxed“ beinhaltete 38 Stationen, an denen die Besucher „die neue Metro“ mit allen Sinnen erleben konnten. Sie bekamen die Gelegenheit, sich in die Welt des modernen Handels zu versetzen, internationale Spezialitäten und nachhaltige Logistiklösungen sowie digitale Zukunftstrends

kennenzulernen. Spielerisch und interaktiv durften sich die Besucher von neuesten Technologien überraschen und begeistern lassen. Und während draußen auf dem Platz oder im Forum des Pavillons die Künstler ihre Darbietungen zeigten, ergänzten Showcookings, Paneldiskussionen und vieles mehr das Programm des düsseldorf festival!

Der Metro Pavillon mit 16 Meter hohem Aussichtsturm wurde nach dem Ende der Ausstellung vollständig zurückgebaut. Das Systemmaterial, welches für Unterkonstruktion des Pavillons und des Turms zum Einsatz kam, fand nach dem Rückbau Verwendung in anderen temporären Bauten. Auch die Außenfassade der Erlebniswelt aus Holz wurde recycelt und ebenso wie die Bauteile des Innenausbaus nach Möglichkeit anderweitig eingesetzt oder in den Wiederverwertungskreislauf eingefügt.

Info: www.nussli.com, www.milla.de

 

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