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Ostern und Weihnachten auf der IAA 2017?

9.8.2017

Nicht mehr lange und die IAA in Frankfurt steht vor der Tür – was für die Anbieter von Medien- und Veranstaltungstechnik bisher immer so etwas wie die fünfte Jahreszeit war, in der Ostern und Weihnachten zusammenkommen. Ob das so bleibt?

Die 67. IAA Pkw startet mit den Pressetagen am 12. und 13. September und läuft dann bis zum 24. September. Wir sind schon ganz gespannt, wie sich allgemeine Trends wie die partielle Abkehr vom eigenen Auto hin zu Sharing-Angeboten bei der jungen Generation und spezifische Entwicklungen rund um den Dieselgate und die Diskussion um mögliche Innenstadtsperrungen auf die Messe auswirken werden. Dazu kommt allgemein eine gewisse Messemüdigkeit. Zu erwarten sind also durchaus sinkende Besucherzahlen.

Hinsichtlich der Ausstellerzahlen hält sich der VDA als Veranstalter derzeit noch bedeckt, aber hier ist bereits bekannt, dass sich einige große Autohersteller gegen eine Beteiligung an der diesjährigen IAA entschieden haben. „Geoutet“ haben sich Alfa Romeo, Fiat, Jeep, Peugeot, DS, Nissan, Infiniti, Mitsubishi und – wie schon 2015 – Volvo. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Volvo sprach in der Vergangenheit stets davon, dass das Unternehmen seine Zielgruppen nicht mehr auf den klassischen Automobilmessen erreichen kann und hat sich zumindest von einigen dieser Veranstaltungen zurückgezogen. Andere Autohersteller suchen ebenfalls nach neuen Wegen und präsentieren sich oder passende Marken beziehungsweise Modellreihen auf „artfremden“ Messen wie der CES, CeBIT oder der Art Basel.

Manchmal werden zunächst auch nur Budgets umgeschichtet. So praktiziert es Audi in diesem Jahr, verzichtet auf ein eigenes Gebäude auf der Agora und zieht dafür mit einem kleineren Format in die Volkswagen Konzernhalle. Das bedeutet natürlich keinesfalls eine Abkehr von der IAA, ist aber doch zumindest Teil einer Neuorientierung.

Interessant im Hinblick auf die diesjährige IAA ist aber nicht nur der äußere Rahmen, sondern ebenso die Präsentation der Aussteller. Hier sind Voraussagen noch nicht möglich. Bisher gab eine IAA immer den Trend vor, an dem sich andere Messen und Aussteller orientieren konnten und mussten. Ob das so bleibt . . .? Wir lassen uns überraschen und hoffen auf die Kreativität von Architekten und Show-Designern.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

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