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Editorial aus BlachReport 2-2016: Selbst und sein

25.1.2016

 

Vor wenigen Tagen fand die Best of Events erstmals unter Regie der Messe Dortmund statt. Respekt, gelungene Premiere. Das Engagement des neuen Veranstalters war überall spürbar, was gut für die Messe und ihre weitere Entwicklung ist. Oft merkt man erst, wenn sich etwas ändert, dass die Zeit dafür eigentlich schon lange da war. Dieser Veränderungsprozess dürfte sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Wir freuen uns darauf.

Mitziehen müssen jetzt aber auch die Aussteller – und zwar dahingehend, dass ein Messeauftritt keine Selbstläufer ist, sondern ebenfalls Engagement erfordert. Manche Messestände auf der Best of Events 2016 waren doch arg „reduziert“ in der Gestaltung und wirkten mit ihrer „professionellen Unaufgeräumtheit“ doch eher wie hingerotzt. Wollen sich diese Aussteller wirklich so ihren potentiellen Auftraggebern präsentieren? Was soll diese dazu bringen, sich mit den Leistungen zu beschäftigen? Da funktioniert der Anreiz zur Kontaktaufnahme einfach nicht. Das geht nicht nur besser, sondern muss besser werden, was umso mehr für eine Branche wie diese gilt.

Auf der anderen Seite gab es aber auch Aussteller, die sich besonders ins Zeug gelegt hatten – zum Beispiel der Caterer Rauschenberger mit seiner Gitterboxen-Ästhetik. Und wie man einfach und ohne großen finanziellen Aufwand einen schlichten Systemstand mit einer guten Idee aufpimpen kann, belegte die Präsentation von Memomedia mit den mit Stretchmaterial bespannten halben Rollen von HMS Easy Stretch.

Die eigene Messepräsentation ist eine Selbstdarstellung für gute Zwecke: Kundenpflege, Gewinnung neuer Auftraggeber, Weiterentwicklung der geschäftlichen Entwicklung. Das muss man aber nicht nur wollen, sondern auch einen Beitrag dafür leisten. Zum Beispiel mit einem gelungenen Messeauftritt.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

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