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insglück, gtp2 und mac gestalten Deutschen Pavillon auf Expo 2017 / Fragen an die Arge

7.7.2016

Expo Arge mit Detlef Wintzen und Anthony de Taranto in der vorderen Reihe sowie Ralf-Thomas Becker/Head Of Sales bei mac und Gernot Becker in der hinteren Reihe (von links, Foto: Peter)

 

 

In Hamburg wurden die Pläne für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2017 in Astana vorgestellt, der den Besuchern auf einer Fläche von 1.700 Quadratmetern eine attraktive Mischung aus Informationen und Unterhaltung bieten soll. Ende Mai hat eine Auswahlkommission aus Vertretern von Bundesministerien, Bundesländern, Verbänden, Fachgremien und Hamburg Messe und Congress (HMC) als Durchführungsgesellschaft das Konzept zur inhaltlichen Gestaltung des Deutschen Pavillons in einem EU-weiten Vergabeverfahren aus sieben Entwürfen ermittelt. Den Zuschlag erhalten hat die Arbeitsgemeinschaft insglück, gtp2 architekten und mac. „Die Auswahlkommission hat vor allem die ganzheitliche Gesamtkomposition und stringente Dramaturgie des Konzepts überzeugt“, erläutert Dietmar Schmitz, der auch das Referat Messepolitik und Expo-Beteiligungen im BMWi leitet.

 

Wir hatten einige Fragen an Detlef Wintzen/insglück, Anthony de Taranto/gtp2 architekten und Gernot Becker/mac von der Arge Expo 2017.

 

BlachReport: Was brachte die drei Partner zusammen?

Gernot Becker: Wir kennen und schätzen uns aus dem Famab. Außerdem haben wir gemeinsame Erfahrungen bei verschiedenen Projekten gesammelt. Als dann die Ansprache von Anthony de Taranto hinsichtlich einer Beteiligung an der Ausschreibung für den Deutschen Pavillon kam, war für uns schnell klar, dass wir dabei sein wollen.

 

Anthony de Taranto: Wir hatten nicht lange überlegt, wer der bauliche Partner sein könnte. mac zählt seit vielen Jahren zu den Top-Messebauern in Leistungsfähigkeit und Größe, ist immer pünktlich und perfekt in der Ausführung. Außerdem gibt es eine Niederlassung in China, die können also mit Asien beziehungsweise dem Markt und der Mentalität der Menschen umgehen. Da gibt es nicht so viele, die das können.

 

Detlef Wintzen: Durch unsere gemeinsame Arbeit im Famab-Vorstand besteht ein sehr persönlicher Kontakt zwischen Anthony de Tataranto und mir. Erstmals zusammengearbeitet haben wir beim Famab-Award 2013 in Leipzig – einer Veranstaltung, die branchenanerkannt sehr erfolgreich war. Hier hatten Anthony und ich sehr viel Spaß. Wir mögen uns einfach.

 

BlachReport: Was sind die Eckpunkte im Siegerkonzept?

 

Anthony de Taranto: Auf den Punkt gebracht, würde ich das gewählte Erzählprinzip mit seinen verschiedenen Perspektiven, die Dramaturgie, den Eingangskeil als architektonische Komponente, das innovative Konzept der Energy-Show mit dem runden Tisch und die Papierlandschaft mit der Karte der Zukunft nennen.

 

Detlef Wintzen: Wichtig ist mir die Feststellung, dass unser Konzept weder alter Wein in neuen Schläuchen noch eine Kopie von irgendwas ist. Es ist ein Novum, eine kreative Eigenkreation, die zwingend aus dem Storytelling hervorgeht. Die Besucher können sich selbst einbringen. Das Interaktionsprinzip ist entscheidend. Eckpunkte sind die persönliche Ansprache der Besucher und ihre Möglichkeiten zur Partizipation. Es gibt keine Anonymität wie im Kino, sondern die Gäste stehen sich in der Energy-Show gegenüber, können sich sehen, interagieren und gemeinsam etwas erreichen. Hierbei ging es weniger um die Technik, sondern um den Inhalt, das Erzählprinzip wird konsequent verfolgt und mündet in ein eigenes Erleben.

 

BlachReport: Hervorgehoben wurden Dramaturgie und Stringenz. Was bedeutet das?

 

Detlef Wintzen: Wir haben eine starke Idee in ein geschlossenes Konzept überführt, dass die Besucher erleben können. Alle Exponate sind integriert und Teil des Flow.

 

BlachReport: Vielen Dank.

 

Info: www.expo2017-deutschland.de

 

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