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Warum LessingvonKlenze und Juniper zu Salt Works verschmolzen

6.5.2016

 

Die LessingvonKlenze Kommunikationsberatung und die Juniper Group sind zu Salt Works verschmolzen. Salt Works ist disziplinübergreifend aufgestellt und will sich mittelfristig als „Topadresse für Meinungs- und Markenbildung“ in Deutschland positionieren. Wir haben darüber mit Geschäftsführer Peter Johannes gesprochen. Das Interview erschien in der Ausgabe 9-2016 vom BlachReport.

 

BlachReport: Was war der Grund für die Fusion beider Unternehmen?

Peter Johannes: Den Anstoß dazu gaben die Bedürfnisse unserer Kunden. LessingvonKlenze war immer größtenteils mit Mandaten aus dem PR-Bereich am Markt tätig. Unsere Kunden verlangten aber immer mehr nach ganzheitlich angelegten Kommunikationslösungen. Diese Entwicklung war für uns ein Anreiz, die Disziplinen Marketing und PR gemeinsam zu denken und das auch im Angebot von Salt Works zu formulieren.

 

BlachReport: Wieso der Zusammenschluss mit Juniper?

Peter Johannes: Da gibt es mehrere Gründe. Juniper als Experte für Sportmarketing ist wie LessingvonKlenze eine DDB-Tochteragentur. Allein dadurch gab es schon eine gewisse Nähe und eine gemeinsame Vergangenheit bei der Umsetzung von Projekten. Wir haben schon früher öfter mit Juniper kooperiert und zusammen erfolgreich für Kunden gearbeitet. LessingvonKlenze hat zum Beispiel mit Redaktions- und Kreationsleistungen unterstützt, während Juniper über Zugang zu Top-Kontakten verfügte und als Mittler zwischen Marken und der Welt des Sports fungierte. Dieser Erfahrungshorizont ist bei der Fusion dann auch wichtiges Kriterium gewesen.

 

BlachReport: Warum?

Peter Johannes: Weil wir gelernt haben, dass beide Agenturen ähnlich ticken. In beiden Häusern hatten wir eine ähnliche Auffassung davon, wie Kunden-Stories zu erzählen sind. LessingvonKlenze und Juniper und jetzt Salt Works dachten und denken ihre Projekte in ganzheitlichen Geschichten. Wenn man so mag, ist das unsere gemeinsame Kultur.

 

BlachReport: Welche Rolle spielt diese Agenturpositionierung mit Blick auf den Wettbewerb?

Peter Johannes: Eine große Rolle. Durch den Zusammenschluss wollen wir ein attraktiver Player im Markt werden und vor allem ein leistungsfähiges sowie zeitgemäßes Angebot schaffen. Mit der Fusion haben wir auf die heutigen Anforderungen unserer Kunden reagiert und tragen ihren Bedürfnissen Rechnung. Damit stellen wir uns natürlich auch breiter am Markt auf und schärfen unser Agenturprofil.

 

BlachReport: Livekommunikation machen Sie auch …

Peter Johannes: Wir haben vor rund fünf Jahren eine Event-Unit gegründet, in der eigenständige Event-Manager Projekte aus der Live-Kommunikation entwickeln und umsetzen.

 

BlachReport: Welcher Natur?

Peter Johannes: Wir realisieren jährlich diverse Veranstaltungen in dieser Marketingdisziplin, vor allem im Segment der Produktkommunikation. Wir führen Händler-Events für Automobilmarken durch, kümmern uns um Store-Eröffnungen, konzipieren Charities und gestalten PR-Events aller Art für unsere Kunden. Durch die Fusion entstehen hier aber auch weitere Synergien, da Juniper Sportmarketing-Etats aus der gesamten Fußball-Bundesligawelt mit einbringt und sich daraus weitere Tätigkeitsfelder ergeben. Hier sind insbesondere die Etats von MAN und der Telekom zu nennen.

 

BlachReport: Gab es durch den Zusammenschluss Änderungen in der Struktur beider Unternehmen?

Peter Johannes: Die Strukturen als auch die Zahl der Mitarbeiter und die Ansprechpartner für die Kunden sind im Wesentlichen gleich geblieben. Die Kollegen bei LessingvonKlenze und Juniper haben die Fusion übrigens auf breiter Front unterstützt. Mehr noch, sie haben aktiv daran mitgearbeitet.

 

BlachReport: Wo steht Salt Works aktuell?

Peter Johannes: Wir stecken gerade in der Phase der Unternehmenskonsolidierung; diese umfasst auch die Bildung des Management-Boards.

 

BlachReport: LessingvonKlenze war in München, Juniper in Berlin beheimatet. Wo reiht sich Salt Works ein, beziehungsweise wo ist der Stammsitz?

Peter Johannes: Juristisch gesehen ist das Berlin. Dort sind 15 Mitarbeiter tätig, während in München 25 Kollegen arbeiten. Beide Standorte sind aber absolut gleichberechtigt. Uns ist es sehr wichtig, in beiden Städten präsent zu sein, also die Dependancen zu halten und nicht zusammenzulegen. Wenn ich auf den PR-Bereich schaue, ist es natürlich essentiell, in einer der deutschen Medienstädte vertreten zu sein, um auf Tuchfühlung mit der gesamten Branche zu sein. Und der Sitz in der Hauptstadt ist natürlich alternativlos. (lacht)

 

BlachReport: Wir danken für das Gespräch.

 

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