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Weitere Spezialisierung?

17.3.2016

Brigitte Nußbaum und Martin Danner haben mit dem BlachReport über die Entwicklung und Zukunft von Trendhouse gesprochen.

 

BlachReport: Trendhouse existiert als Eventagentur seit mehr als 21 Jahren. Was war gut, was war schlecht in dieser Zeit?

Brigitte Nußbaum: Als wir 1994 mit Trendhouse anfingen, war Eventmarketing noch ein kleiner, größtenteils unbesetzter Markt. Trotzdem stand von Anfang das Erzählen von Geschichten und das Organisieren von Projekten im Vordergrund. Unser erster Auftrag war dann direkt ein großes, renommiertes Projekt für BMW. Für die Präsentation der neuen 7er-Reihe haben wir eine Limousine auf die Außenplattform des Münchner Olympiaturms in 221 Meter Höhe gezogen und von einem umkreisenden Hubschrauber anstrahlen lassen.

Natürlich kamen wir mit Trendhouse damals keineswegs aus dem Nichts. Ich hatte vorher bereits die Eventabteilung bei Radio Charivari aufgebaut und parallel in einer Werbeagentur die Messeauftritte unterschiedlicher Kunden betreut. Doch zurück zu Ihrer Frage: Damals hieß es: Machen, nicht quatschen. Es existierte einfach eine ganz eigene, besondere Aufbruchsstimmung. Als negativ haben wir in dieser Zeit lediglich die wechselnden gesellschaftlichen Einflüsse und Spannungen weltweit erlebt, denen die Eventszene unmittelbar ausgesetzt war.

Martin Danner: Dennoch mussten wir damals keine schwierigen Zeiten überstehen. Ein zentraler Entwicklungsschritt war mit Sicherheit die Fokussierung auf die einzigartige, emotionale Inszenierung von Events. Das ist seit jeher unsere Stärke.

 

BlachReport: Ist diese Inszenierungsstärke auch der USP von Trendhouse?

Brigitte Nußbaum: Ja, aber nicht nur das. Im Verlauf eines Projekts entwickeln wir stets viel Liebe zum Detail und machen immer etwas mehr als erforderlich ist. Dieser Umstand spielt wahrscheinlich eine entscheidende Rolle hinsichtlich unserer extrem langen Kundenbeziehungen, die zum Teil seit vielen Jahren bestehen.

Martin Danner: Als Kreativer will ich Geschichten erzählen und damit Inhalte inszenieren. Deshalb nehmen wir den Bestandteil ‚Trend’ in ‚Trendhouse’ sehr ernst und suchen stets neue Herausforderungen, dies zu beweisen.

Brigitte Nußbaum: Manchmal werden wir jedoch auch nur als Storyteller gebucht. Bei solchen Projekten sind wir dann nicht für die anschließende Umsetzung verantwortlich.

 

BlachReport: Aus welchen Bereichen stammen Ihre Kunden?

Brigitte Nußbaum: Überwiegend aus den Segmenten Versicherungen, Automobil, Haushaltsgeräte, Telekommunikation, Fashion, Beauty und Lifestyle.

 

BlachReport: Was leisten Sie für diese Auftraggeber?

Martin Danner: Grundsätzlich lösen wir Kommunikationsaufgaben – in der Regel mittels einer Veranstaltung, denn Events erzeugen durch das gemeinsame Erleben einen Mehrwert für die Zuschauer und Teilnehmer.

 

BlachReport: Welche Tools setzen Sie ein, um dieses gemeinsame Erlebnis zu forcieren? Wie aktivieren Sie die Teilnehmer?

Martin Danner: Das hängt natürlich extrem vom jeweiligen Kunden und seinen individuellen Erwartungen ab. Wir sehen die Teilnehmeraktivierung als Mittel zum Zweck und versuchen, diese Aufgabe künstlerisch oder inszenatorisch zu lösen. Teilweise erwarten Kunden jedoch den Einsatz spezieller Tools, wie zum Beispiel Apps oder interaktive Exponate, die wir dann als Hilfsmittel in die Inszenierung integrieren.

 

BlachReport: Wie beurteilen Sie die aktuelle und zukünftige Entwicklung im Eventmarketing?

Brigitte Nußbaum: Eventmarketing ist ein Tool mit ganz eigenen, einzigartigen Eigenschaften, die nicht ersetzbar sind. Insofern glaube ich auch in der Zukunft an eine positive Entwicklung.

Martin Danner: Eventbasierte Erlebnisse und Ereignisse schaffen starke Erinnerungen – das gelingt nur mit den Mitteln des Livemarketings. Das Zukunftsinstitut thematisiert diese Entwicklung ja ganz aktuell in einer Studie – der Live-Kommunikation gehört die Zukunft.

Brigitte Nußbaum: Natürlich ist das Budget ein entscheidendes Thema – heute sogar mehr denn je. Dennoch sehe ich diesbezüglich eine stabile Entwicklung.

Martin Danner: Wobei in erster Linie nicht die Budgets anwachsen, sondern sich eher vermischen durch die ganzheitliche Betrachtungsweise einer Live-Kommunikations-Maßnahme.

 

BlachReport: Geben Sie uns einen Ausblick auf die Zukunft von Trendhouse?

Martin Danner: Wir streben eine weitere Spezialisierung durch den Ausbau unserer bestehenden Teamfähigkeiten an. Und dafür benötigen wir weitere hochqualifizierte Mitarbeiter.

Brigitte Nußbaum: Wir werden Trendhouse noch stärker als Manufaktur für hochwertige Leistungen auf dem Markt platzieren. Daran arbeiten wir.

 

BlachReport: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

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