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Morten Carlsson/PRG im Gespräch mit dem StageReport: „Wir wollen größer werden“

8.2.2016

 

Im Gespräch mit dem StageReport hat Morten Carlsson von der Production Resource Group (PRG) die aktuelle Entwicklung und die Wachstumsmöglichkeiten des Veranstaltungstechnik-Dienstleisters erläutert. Morten Carlsson ist Vorstandsmitglied der Production Resource Group AG und verantwortlich für das Marketing von PRG in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika.

 

StageReport: Welche Bedeutung hat der deutsche Markt für PRG?

Morten Carlsson: Für die PRG Group ist Deutschland nach den USA der zweitwichtigste Markt, für PRG Deutschland mit einem Umsatzanteil von rund 70 Prozent mit Kunden aus dem Inland der wichtigste Markt.

 

StageReport: Wer sind Ihre bedeutendsten Wettbewerber in Deutschland?

Morten Carlsson: Das ist pauschal nicht so einfach zu beantworten, da wir sehr breit aufgestellt sind. Segmentbezogen haben wir unterschiedliche Wettbewerber: im Tourneebereich zum Beispiel Black Box Music, bei den Corporate Events satis&fy und Neumann&Müller sowie oft Konsortien bei den Public Events. Bei Theater- und Musicalproduktionen treten wir in der Regel gegen örtliche Spezialisten an. Speziell bei den Corporate Events sind es ebenfalls oft die örtlichen Anbieter, mit denen wir im Pitch sind. Es gibt also von Fall zu Fall unterschiedliche Wettbewerbssituationen.

 

StageReport: Was kann PRG am besten?

Morten Carlsson: Generell sind alle Projekte umso mehr für uns geeignet, je komplexer und schwieriger die Umsetzung wird. Wir haben viele Spezialisten im Haus und trauen uns auch vieles zu. Dazu kommen unsere Schnelligkeit und Flexibilität sowie die vorhandene Spezialtechnik. Insgesamt führen wir mehr als 10.000 verschiedene Artikel, darunter viele Sonderanfertigungen, die es so nur bei uns gibt. Ansonsten könnte man auch diese Frage segmentbezogen beantworten. So haben wir beispielsweise für Corporate Events eine eigene Abteilung mit entsprechender Spezialisierung, deren Prozesse und Ausrüstungen exakt auf dieses Marktsegment ausgerichtet sind.

 

StageReport: Welche Business-Ziele haben Sie sich kurz-, mittel- und langfristig gesetzt?

Morten Carlsson: Wir machen da keine Unterschiede. Für uns steht ein vernünftiges Wachstum mit entsprechender Umsatzsteigerung im Vordergrund. Wir wollen größer werden. Das ist auch möglich – sogar ohne Verdrängung, denn der Markt wächst immer noch über alle Segmente. Natürlich vergrößern wir auch unser Leistungsportfolio. Dabei überlegen wir uns aber sehr genau, welche Leistungen wir im jeweiligen Segment anbieten wollen.

 

StageReport: Wie wollen Sie Ihre Wachstumsziele erreichen?

Morten Carlsson: Wir wachsen mit den Kunden und ihren Herausforderungen. Was natürlich nur funktioniert, wenn wir diese Kunden mit guter Arbeit dauerhaft an uns binden können. Wir tun dafür auch einiges – zum Beispiel mit Etablierung der bereits erwähnten Spezialabteilung für Corporate Events. Was hier erheblich zugenommen hat, ist die Unterstützung von Agenturen in der Pitchphase, zum Beispiel mit Raumgestaltung und Visualisierungen aller Art. In diesem Bereich besteht noch ein großes Wachstumspotential.

 

StageReport: Sind auch weitere Firmenübernahmen für Sie denkbar?

Morten Carlsson: Für uns sind Akquisitionen Teil der Wachstumsstrategie. Das gilt explizit auch für Deutschland.

 

StageReport: Welche Marktsegmente haben für Sie die größte Bedeutung bei den Erträgen?

Morten Carlsson: Das sind Informationen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Grundsätzlich ist uns das Tagesgeschäft mit einer guten Auslastung wichtiger als die Leuchtturmprojekte. Das gilt umso mehr für das Firmenkundengeschäft, was unser größtes Segment darstellt.

 

StageReport: Wie werden sich die Marktsegmente, in denen Sie tätig sind, weiterentwickeln?

Morten Carlsson: Wie schon erwähnt, sehen wir überall Wachstumsmöglichkeiten.

 

StageReport: Welche Rolle spielt das Internet beim Vertrieb Ihrer Leistungen?

Morten Carlsson: Das Internet spielt eine wichtige Rolle für das Marketing und den Erstkontakt mit unseren Auftraggebern. Danach wird es dann analog, denn das Eventgeschäft ist und bleibt beratungsintensiv. Das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

 

StageReport: Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

 

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