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Karriere und Live-Marketing

17.9.2015

 

Klaus Grimmer zählt zu den führenden Personaldienstleistern in der Event-Branche und kann 2015 sein zehnjähriges Firmenjubiläum feiern. Wir haben ihn über die Entwicklungen im Personalsegment und seine Erfahrungen mit den Anforderungen in diesem Segment befragt.

 

Klar ist, dass sich die Event-Branche in dieser Zeit erheblich verändert hat – sowohl horizontal, also im Hinblick auf strategische Aufgabenfelder, als auch vertikal mit Blick auf Spezialisierungen und operative Anforderungen. Zunächst war Event ein Kommunikationsinstrument mit der Bezeichnung mit dem wenig förderlichen Zusatz „below-the-line“, die Vermarktungen und Vertriebsziele flankierte. Mittlerweile haben sich die Anbieter und Kompetenzen im Eventmarketing sehr viel breiter aufgestellt. Die Branche bedient heute viele Märkte, aber auch diverse Spezialbereiche des Marketings.

 

Diese Spezialisierung fordert auch entsprechendes Know-how im Team. „Gute Leute“ sind rar und werden vermutlich nicht primär über Online-Angebote gefunden. Hier zählt die gezielte Suche nach dem „Einen, der es sein soll“. Klaus Grimmer und andere Anbieter in diesem Segment suchen diese „High Potentials“, die persönlich angesprochen werden wollen. Umgedreht funktioniert das auch – über eine durchdeklinierte Karriereplanung.

Klar ist, dass sich mit der höheren Spezialisierung auch die Anforderungen und Voraussetzungen geändert haben. Waren es früher oft die Quereinsteiger, wird heute in der Regel deutlich mehr Pre-Qualifikation gefordert. Dafür gibt es heute sowohl Ausbildungen als auch Studiengänge.

 

Veranstaltungen sind schon lange ein etabliertes Tool im Marketing. Das macht sich auch im Umfeld und bei den Rahmenbedingungen bemerkbar. Ob ein Job in dieser Branche noch so begehrt ist wie vor zehn bis 15 Jahren, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Hier wird sich wahrscheinlich in absehbarer Zeit etwas ändern müssen. Viele Mitglieder der „Generation Y“ sehen lange Arbeitszeiten und Wochenendtätigkeiten, wie in der Event-Branche üblich, mittlerweile eher kritisch.

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